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#1 Re: Requiem versus Maskerade von derMarvin 25.04.2008 22:50

da machst du es dir ein wenig einfach gerade was Lancea Sabbat angeht man kann das Sanctum so spielen muss aber nicht.

Bei uns in Rostock hat das Sanctum nichts mit dem Sabbat gemein!
auch die anderen Vergleiche hinken etwas klar giebt es gewisse Paralelen aber die Unterschiede sind dennoch klar zu erkennen.
#2 Re[2]: Requiem versus Maskerade von Sithem 02.05.2008 15:52

Sithem>Ich denke damit sind alle Fragen beantwortet und dieser Thread kann geschlossen werden, denn jede weitere Diskussion wird uns nur wieder weiter von der Wahrheit entfernen.

#3 Re: Requiem versus Maskerade von Lucius57 03.05.2008 09:50

Zudem weisen die Requiem Gangrel auch Elemente der Maskerade Bruhja auf.
#4 Re[2]: Requiem versus Maskerade von Sithem 05.05.2008 17:13

Lucius57>Zudem weisen die Requiem Gangrel auch Elemente der Maskerade Bruhja auf.

stimmt
#5 Re: Requiem versus Maskerade von Wildfang 08.01.2009 12:51

Es wurde schon alles gesagt.
Nur noch nicht von jedem.
K. Valentin

Ne, mal ernst. Maskerade war schön, aber der Meta-Plot hat meist das Spiel kaputt gemacht. Wenn ich nur schwarz und weiß, Sabbat und Camarilla will, kann ich auch Schach spielen. Graustufen ohne schlechtes gewissen, darauf haben wir gewartet. Endlich dürfen unsere Domänen so geführt werden, wie es auch funktioniert. Keine Stroh-Prinzen mehr. Jeder Bund kann positiv und negativ sein, es hängt vom Charakter ab. Intrigen innerhalb der Bünde und Clans dürfen nicht vergessen werden.
Und es ist so schön ausgewogen: Jeder Clan eine Sonderdisziplin, die Clanschwächen sind gleichmäßig schlimm, wer Macht will, muß etwas dafür tun, dafür kann es auch jeder schaffen. Keine Generation, sondern Potestas, jetzt gibt es wirklich keinen Grund mehr, Amaranth zu verzeihen. Keine Exoten mehr, die alle spielen wollen, obwohl es kaum jemand kann und sie auch nicht als Spielercharaktere tauglich sind. (Es gab nur noch 5 Salubris in der Neuzeit. Wieviele habt Ihr kennengelernt? Wie viele männliche Lamien kennt Ihr aus dem Dark Age? Und wie oft wollten Assamiten-Hexer mit Ihren Fähigkeiten auch noch in-time protzen?) Dafür kann jeder alles werden, wenn er sich bemüht und bereit ist, entsprechend lange für seine Ziele zu arbeiten.
Wesen und Verhalten waren zu schwammig, das Prinzip von Tugend und Laster kann sich jeder vorstellen und es ist nicht mehr so leicht die hyper-Combo zu finden.
Nur noch der Pfad der Menschlichkeit, kein "Alle senken ihren Pfad bis auf Hugo, der darf ihn steigern, weil er den Pfad des wilden Herzens hat und deshalb Unschuldige in Massen massakrieren kann..."
Zwar kann man so ziemlich jedes Konzept, daß man früher spielen konnte immer noch spielen, aber dafür kann man auch alles andere, nur halt nicht mehr zwingend startweise.
Und es ist längst nicht mehr so dogmatisch wie früher, stattdessen ist es individuell und spieler- und spielleiterfreundlich geworden.

Danke WoD! Ihr habt gute Arbeit geleistet und die meisten alten Probleme beseitigt auch wenn es früher irgendwie einfacher war.
#6 Re[2]: Requiem versus Maskerade von Mestopheles 09.01.2009 10:59

Sithem>Maskerade <-> Requiem

Sithem>Camarilla <-> Invictus
Sithem>Sabbat <-> Lancea Sancta
Sithem>Anarchen <-> Carthianische Bewegung
Sithem>Tremere + Tzimisce + Setiten (+ Giovanni) <-> Ordo Dracul
Sithem>Baali + Setiten + Samedi <-> Zirkel der Mutter
Sithem>Ravnos + Freie Gangrel <-> Ungebundene

Sithem>Tzimisce + Malks + Ventrue <-> Ventrue
Sithem>Brujah + Toreador <-> Daeva
Sithem>Gangrel + Brujah (danke für den Hinweis) <-> Gangrel
Sithem>Malks + Lasombra <-> Mekhet
Sithem>Malks + Nossi (+ Samedi) <-> Nosferatu

Sithem>Ist doch ganz klar, gelle? :

Nö nicht so ganz!

Sithem>Ich denke damit sind alle Fragen beantwortet und dieser Thread kann geschlossen werden, denn jede weitere Diskussion wird uns nur wieder weiter von der Wahrheit entfernen.

Ich denke das ist das was jeder Maskeradespieler gerne sehen würde. Jedes System (rollenspielerisch, politisch, wie auch immer) sieht immer von sich aus und zieht von sich aus Schlüsse. Man könnte rein subjektiv davon ausgehen, dass du recht hast. Objektiv ist dies aber nicht der Fall.

Was hat der Ordo Dracul mit den Giovanni und Tremere gemein? Eher wenig! Der Ordo Dracul hat eine quasi-wissenschaftliche Sicht von der Existenz der Verdammten. Setiten hingegen haben eine eher sehr religöse Sicht. Tremere hingegen sind Teil einer festen Struktur, wohin gegen laut Statuten einen Mitglied des Ordo Dracul die persönliche Wissensschaffung über alles geht.

Diese Ausführungen kann ich zu allen deinen Vergleichen anstellen. Was für mich viel wichtiger ist das Requiem zwar Ähnlichkeiten mit Maskerade hat, aber trotzdem ein 100% eigenständiges Rollenspiel ist. Dieser Thread sollte dazu da sein die Missverständnisse zwischen beiden Systemen zu beseitigen. Ich mochte Maskerade immer gerne, aber es ist ein Spiel aus den 90ern und damit geprägt von den 80ern und den Verständnis der damaligen Zeit. Das neue Vampire ist nicht den alten Verständnis unterworfen. Requiem ist die moderne Version einer alten Art, des Storytelling. Es ist unserer Zeit meiner Meinung nach besser angepasst. Gerade nachdem was ich zur Zeit in den meisten Livedomänen sehe, wären sie, wenn sie darauf einlassen, weit bessere Requiemdomänen als Maskeradedomänen. Das ist aber nur eine rein persönliche Einschätzung.

Das war erstmal fürs erste!

Ich hoffe das mein Post beim Lesen auch so ankommt wie er gedacht war. Kritisch aber nicht provokativ.
#7 Re: Requiem versus Maskerade von Wildfang 26.01.2009 18:21

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.
Die alten standart-power-combos gibt´s nicht mehr und das ist gut so. Wir brauchen auch die alten Dogmen nicht.
Vampire-Spieler dieser Welt: Hört doch endlich auf mit regelwichsen und kümmert Euch um die schönen Geschichten, die das Hobby Rollenspiel zu bieten hat.
Und ist es nicht wundervoll, daß jede Domäne anders ist?!
Vergeßt das alte Korsett in das wir durch den Metaplot geschnürt wurden.

Wenn Ihr es so vereinfacht wollt:

Clan: was ihr können und nicht-können wollt
Bund: grobe Verhaltensregeln und Zusammenhalt
Blutlinie: Konzept (muß man sich halt nur erarbeiten)

...wenn Ihr einen altmodischen Brujah wollt, könnt Ihr natürlich einen Daeva mit Laster Zorn oder einen Gangrel, der später der Blutlinie (wär dann aber eher anti-tribu) beitritt spielen. Theoretisch wäre das sogar als Ventrue umsetzbar. Aber warum sagt man da nicht einfach "Ich will so ´nen Rocker-Vampir wie in Lost Boys spielen."?

Bedenket die Möglichkeiten...
#8 Requiem versus Maskerade von raben-aas 21.08.2006 15:49

Dieser Thread hier ist mehr an jene gerichtet, die wirklich sowohl schon Maskerade Live als auch Requiem Live gespielt haben (und wenn es geht: beides mehr als nur 1x).

Wie erlebt ihr den Unterschied?

Hält Requiem Live, was ihr euch von dem System versprochen habt (habt ihr euch was versprochen)?

Wo seht ihr "Risiken" oder Schwachpunkte? Was kann man anders oder besser machen?
#9 Re: Requiem versus Maskerade von Warpstein 21.08.2006 16:52

Ich sehe das so, dass Vampire-Requiem viele Punkte aus dem Vampire-Maskerade Spiel übernommen hat, so z.b ist die Lancea Sancta in vielen Punkten dem Sabbat ähnlich, es gibt gleiche Rituale, Ziele etc.
Carthianer/Invictus ähneln leicht der Camarilla.

Die Beschränkung der Clans im Requeim ist in vielen Punkten zwar nützlich aber irgendwie vermisst man wenn man lange Maskerade gespielt hat doch einige Clans/Blutlinien. (Ich persönlich z.b die Ravnos oder Samedi)

Von dem Regeln etc. weichen die beiden Spiele ja eh nicht weit auseinander also relativ.

Live tauglich sind auch beide, positiv im Requiem ist es halt das es keine spezielle Zeitlinie gibt wo was passierte und wo was passieren muss/sollte.

Mir fehlt im Requiem aber dieses "Partei" denken, damals gab es den heiligen Sabbat und die böse Camarilla und jetzt sitzen alle Vampire zusammen am Tisch und diskutieren spannend über ihre Zukunft und im Maskerade gab es halt mehr Konflikte und auf die Fresse etc und im Requeim ist es mehr das Intrigen-Spiel und dies stört mich persönlich leicht.

Was mich im Requiem noch weiterhin leicht stört ist dieses Festsitzen in Domänen, bzgl des Makels des Tieres etc, viele Leute finden dies vllt. "Rollenspiel-fördernt "aber mich nervt es eigentlich nur!
#10 Re[2]: Requiem versus Maskerade von raben-aas 21.08.2006 17:05

Hm. Du siehst mich etwas erstaunt.

Ich habe schon ein paar mal gehört, die Lancea Sancta sei dem Sabbat ähnlich, kann das aber beim besten Willen nicht nachempfinden. Ich meine, gut, der Sabbat verwendet Kirchentitel, und die Lancea auch. Und sonst?

Was das Intrigenspiel angeht, hast du einerseits recht und andererseits empfinde ich auch das anders.

Wenn man das Ringen der Bünde gegeneinander mit dem früheren Konflikt Camarilla vs. Sabbat vergleicht, hast du recht: Bei Camarilla vs Sabbat gab's auf Fresse, unterdessen die Bünde auf Gewalteskalation verzichten (meistens ).

Aber wie oft hatte man echte Clashes von Camarilla und Sabbat? Doch eher selten, gerade was den Auf-Fresse-Faktor angeht.

Ich glaube, wenn man hier vergleichen möchte, müsste man den Clash Camarilla vs. Sabbat eher mit dem Clash "Bünde vs. VII/Belials Brut/andere inoffizielle Kabalen" vergleichen.

Diese Clashes sind auch eher selten (bei uns kamen sie bisher gar nicht vor), aber wenn, dann fliegen die Fetzen.

Was das eher "allnächtliche" Spiel angeht, dieses wurde bei Maskerade vom Ringen der Clane der Camarilla um die Vorherrschaft in der Domäne bestimmt.

folgerichtig wäre dessen Entsprechung das Ringen der Bünde gegeneinander.

Da es bei Requiem das ordnende Prinzip der Camarilla aber nicht gibt, wird dieser Konflikt wesentlich heftiger, schmutziger und ja auch gewalttätiger geführt als der eher kuschelige Konfrontationskurs der Clane.

Immerhin stellte der Sabbat bei Maskerade einen immer präsenten äußeren Feind dar, gegen dessen "Böses" man sich in der "guten" Camarilla vereinen konnte.

Pustekuchen bei Requiem!

Klar gibt es VII und andere Fraktionen, aber eine geeinte Front gegen diese gibt es nicht (unterm Strich hofft jeder, dass es die anderenn mehr trifft als einen selbst), ein äußeres Böses gibt es nicht, und damit auch nichts, gegenüber dem man sich selbst als "gut" abgrenzen könnte.

Es dominieren verschiedene Schattierungen von sehr sehr dunklem Grau, und das Ambiente und Spiel und auch die Qualität der Niedertracht der Intrigen ist - zumindest in Berlin - deutlich höher.

Daher überrascht es mich etwas (bzw. sehr), dass du Requiem als "softer" empfindest als Maskerade.
#11 Re[3]: Requiem versus Maskerade von Ceridan 14.09.2006 15:36

puhh... kurze zusammenfassung meiner eigenen Meinung.

Requiem ist härter als Camarilla und softer als Sabbat. Die Orga hat große Freiheiten was das Spiel angeht und die Bünde (für mich die neuen Sekten) können miteinander koexestieren (meistens).

Ich persönlich bevorzuge aber eher ein großflächigeres Spiel da ich den Gedanken von Justikaren oder anderen Autoritäten mochte.
#12 Re: Requiem versus Maskerade von Sithem 23.12.2006 15:50

Also, was ich dazu sagen kann, ist aufgrund meiner geringen Spielerfahrung zwar nur ein erster Eindruck, aber ich glaube doch schon eine grobe Meinung gefasst zu haben.
Ich denke die Welt von Maskerade ist prinzipiell sehr viel besser ausgearbeitet als die Requiemwelt. Ich finde das ganze Konzept einer weltumspannenden Vampirorganisation dabei sehr gut gelungen. Dadurch stehen alle Taten und das ganze Umfeld irgendwie in einem globalen Kontext. Außerdem finde ich den Gedanken gut, dass eigentlich alle auf einer Seite stehen, und sich trotzdem bekriegen und gegeneinander intrigieren mit der Klaue des Sabbat als ständige Bedrohung im Hintergrund. Überhaupt finde ich die Camarilla und den Sabbat sehr gut konzipiert und mit viel Spielpotenzial angelegt.
Requiem hingegen lebt davon - wie Andreas bei keiner Gelegenheit zu erwähnen versäumt -, sehr viel weniger ausgearbeitet und vordefiniert zu sein und dadurch größere Flexibilität und mehr Eigenverantwortung zu gestatten. Was mich nun dabei stört, ist dass die Kabalen trotz diesem Vorsatz eben sehr stark definiert sind. Und teils auch schon so etwas wie eine Haltungs- und Denkbasis für die Kabalen angelegt ist. Die Kabalen haben zum Teil den Platz der Clans eingenommen.
Also, mein Fazit ist: Ja, Requiem hat enormes Potenzial. Aber ich finde es müsste noch radikaler sein und sich noch deutlicher von Maskerade abgrenzen. Das Spiel müsste noch mehr auf den einzelnen Vampir reduziert sein. Die Kabalen sollten nur eine fadenscheinige Heuchelei von Gemeinschaft und Sicherheit sein. Und jeder sollte ganz eigene Gründe haben, warum er sich einer Kabale zugehörig fühlt und wie er seine Zugehörigkeit definiert - was zwar schon geschieht, wo aber immer noch zu viel Parallelen den Mitgliedern gemein sind, finde ich.
Prinzipiell finde ich nicht gut, wie konkret die Vorgaben für die Kabalen bereits im White Wolf GRW angelegt wurden. Ich hätte mir das Ganze sehr viel offener und flexibler gewünscht. So dass dieser ganze feste Gemeinschaftsgedanke von Maskerade nicht nur in mehrere kleine Gruppen aufgeteilt wird (was ja auch in Maskerade eigentlich Praxis ist) sondern vollkommen auf den Kopf gestellt wird und alle Gruppierungen nur ein Konsens auf dem kleinsten Nenner sind.
#13 Re: Requiem versus Maskerade von Miroque 23.12.2006 17:10

also ich spiele in 2 maskerade live (gibt glaub ich 3 oder 4 hier in nürnberg) und bin sl in der requiem live domäne hier in nürnberg.

also was besonders hervorsticht ist das es bei maskerade viel mehr auf das machtlevel (gen., amt, usw.) ankommt als bei requiem, was ich sehr sch... schlecht finde.

allein die sache mit den primogenen bei maskerade ist meiner meinung nach lächerlich. z.b.:

Nossi1: "ich bin neu und hab keine ahnung von nix"
Nossi2: "ok, das heist du bist der primogen"
#14 Re[2]: Requiem versus Maskerade von Nightwish 17.01.2007 13:48

Miroque>allein die sache mit den primogenen bei maskerade ist meiner meinung nach lächerlich. z.b.:

Miroque>Nossi1: "ich bin neu und hab keine ahnung von nix"
Miroque>Nossi2: "ok, das heist du bist der primogen"

Das kenn ich. Bei unsere Maskerade-Runde wird jeder, der die Hand schnell genug hebt, Primogen", nur weil grad kein anderer da ist!

Ich freu mich jedenfalls auf unsere erste Requiem-Session!
[signature]Mach mich an, ich mach Dich aus...[/signature]
#15 Re[2]: Requiem versus Maskerade von raben-aas 17.01.2007 15:29

Sithem>Ich finde das ganze Konzept einer weltumspannenden Vampirorganisation dabei sehr gut gelungen. Dadurch stehen alle Taten und das ganze Umfeld irgendwie in einem globalen Kontext.

Die Frage ist dabei aber, was einem das im Live-Domänenspiuel von Unterwurselhausen nutzt?

Ein Schreiber auf Blutschwerter.de hat das mal so formuliert: Die Story bei Maskerade war "größer", dafür waren normale SCs aber auch nur Zuschauer. Die SL konnte die globalen Konflikte entweder nur als Hintergrundrauschen mitlaufen lassen, oder aber die Charaktere mussten absurde Machtlevel erreichen, um etwas bewegen zu können.

Gewiss fehlt bei Requiem "das globale Ganze". Aber fehlt es wirklich?

Ich finde, bei Requiem ist das Level der Erfahrung auf die Domäne (plus dem untergeordnete überregionale Kontakte) fokussiert. Das mag der Story etwas die Dimension rauben, dafür aber wird die Geschichte auch von den SCs geschrieben, nicht von Justikaren oder WW-Lieblingscharakteren wie Vykos, Anatole, Hardestadt & Co.

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